Mannheimer Morgen: „Für einen richtigen Pfadfinder ist eine Jurte unerlässlich“

Erstes Projekt der Dr. Barbara Schenk-Zitsch Stiftung wurde gefördert.

So sehen sie aus: zwei miteinander verbundene Jurten.

So sehen sie aus: zwei miteinander verbundene Jurten.

Das erste Projekt der 2009 gegründeten Dr.-Barbara-Schenk-Zitsch-Stiftung ist unter Dach und Fach. Dabei handelt es sich um eine Anschubfinanzierung für die ebenfalls neu gegründeten „Pfadfinder Stamm Bärengrund“ in Schriesheim.

Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Gilbert Lauer, hatte im März diesen Jahres bei der Stiftung den Antrag gestellt, eine Jurte zu finanzieren.

Eine Jurte ist ein klassisches Pfadfinderzelt und kann als Schlaf- oder Aufenthalts-Ort verwendet werden. Es bietet außerdem die Möglichkeit, im Innern ein Feuer zu machen. Die Jurte bildet während des Lagerns das Zentrum eines Pfadfinder-Stammes. Es ist der Ort, an dem die Pfadfinder zusammenkommen. Die Jurte ist damit der wichtigste Ausrüstungsgegenstand eines Stammes. Ohne Jurte können die Pfadfinder auf Dauer nicht auskommen, sie können auch nicht auf Fahrt gehen.

Der Stamm Bärengrund, dem zwölf bis 16 Kinder angehören, darf zwar bisher die Räumlichkeiten des Waldkindergartens im Weiten Tal kostenlos mitbenutzen. Allerdings hatte der Stamm bislang noch keinerlei Ausrüstung.

Die Pfadfinder gestalteten eine zeitgemäße Kinder- und Jugendarbeit, bei der der Mensch als ganzheitliche Persönlichkeit im Mittelpunkt stehe, erklärte Stifterin Dr. Babara Schenk-Zitsch zur Begründung der Auswahl: „Sie sind eine echte Bereicherung für die Jugendarbeit vor Ort“.

Gerne unterstützte die Stiftung für Schriesheim, Altenbach und Ursenbach daher dieses Anliegen mit über 1300 Euro. Die Jurte ist bereits im Besitz des Vereins. Die erste Inbetriebnahme erfolgt noch dieses Jahr bei schönem Wetter. zg/-tin

Mannheimer Morgen 5. Oktober 2010

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